Das Stimmgerät
Jeder, der schon einmal eine Gitarre in die Hand genommen hat, weiß, dass sich der traumhafte Klang der Saiten leider nicht von alleine hält: Eine Gitarre muss gestimmt werden. Gitarrenschüler bekommen von ihrem Lehrer meist schon in der ersten Stunde gesagt, dass das erste, was sie lernen müssten, die Gitarre vor Beginn der Stunde zu stimmen. Da nur sehr wenige Menschen über ein absolutes Gehör, also die Fähigkeit, Töne perfekt zu erkennen, verfügen, kommt an dieser Stelle meist ein Stimmgerät ins Spiel.
Wie funktioniert ein Gitarren Stimmgerät?
Natürlich ist es kein Butler, der das Drehen an den Stimmschrauben übernimmt – diese Tätigkeit bleibt beim Musiker. Die Funktionsweise ist dabei denkbar einfach: Das Gerät ist eine Art Mini-Computer, der die Aufgabe hat, durch ein Mikrofon oder ein Kabel aufgenommene Schwingungen in eine Tonhöhe umzurechnen und an den Benutzer auszugeben. Einfache Modelle arbeiten dabei mit der standardisierten Kammertonstimmung, das heißt, dass der Ton a' auf 440Hz festgesetzt ist. Da viele Orchester oder Musikgruppen davon abweichen, kann die Tonhöhe des Leittones a' in komplexeren Stimmgeräten verändert werden.
Portale wie stimmgeraet.net helfen weiter
Internetportale wie www.stimmgeraet.net bieten einen Überblick über die unterschiedlichen Funktionen und Bauweisen der Stimmgeräte. Viele Modelle können zum Beispiel so in eine E-Gitarren-Anlage integriert werden, dass der Tonweg zur Stimmung nicht unterbrochen werden muss. Während ein herkömmliches Gitarren Stimmgerät beispielsweise in der Hand gehalten werden muss und nur einen Kabel- oder einen Mikrofoneingang hat, gibt es auch Modelle, die auf dem Boden liegen, sowohl einen Eingang als auch einen Ausgang haben, um zwischen Gitarre und Verstärker angeschlossen zu werden, und mit einem Fußdruck den Signalfluss aus- oder wieder einschalten können.